Laura Schleussner on Fri, 4 Jul 2003 08:48:31 +0200 (CEST)


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[rohrpost] LAUNCH OPTION berlin



Musiker und Sound-Künstler aufgepasst!!! LAUNCH OPTION berlin sucht Sounds

Aufruf an Musiker und Sound-Künstler jeglicher Art!

LAUNCH OPTION berlin sucht Partizipienten! Als Gemeinschaftsprojekt
von Opsound und  ROCKET SHOP, wird LAUNCH OPTION berlin vom 22.- 26.
Juli im Rahmen des Open Arch Monats bei BüroFriedrich in Berlin
stattfinden.

LAUNCH OPTION berlin ist ein Testfeld und Sammelpunkt für Sounds, Eindrücke
und visuelle Informationen. Eine fünftägige Veranstaltung, die dem
Entdecken, Sammeln,Remix, Abspielen und Zuhören von Berliner Sound,
Musik und Geräuschen gewidmet ist. Wie hört sich Berlin an? Berlin
real, Berlin virtuell, Berlin digital - von "Field Recordings" an der
Oranienstrasse bis hin zum Underground Punk, Techno Tracks und
experimentellen Audio Files, die auf Festplatten
schlummern. Während dieser fünf Tage und darüber hinaus im Internet
bildet Launch Option berlin ein Netzwerk,eine Sound-Tauschbörse, die
als temporäre Geschenk-Ökonomie fungiert, inspiriert von Freier
Software und der
"Open Source" Community.



Teilnahme:

LAUNCH OPTION berlin ist Forum für Live Performances (nach Anmeldungen) und
sammelt Material für ein Open Sound Pool, eine offene
Zusammenstellung von Arbeiten, die in Berlin entstanden sind oder
durch die Stadt angeregt wurden. (Übrigens! Wir haben auch eine
Schwäche für Sounds, die mit Raketen zu tun
haben. Wer so etwas hat, her damit!) Die Teilnahme ist offen. Alle Beiträge
werden unter eine "Creative Common Licence" veröffentlicht, die
"Attribution-ShareAlike Licence", ist eine "copyleft licence" (eine
auf
den Urheber verweisende Lizenz), die im Zeichen von Open Source Software
Lizenzen, das Kopieren, die Nutzung und Wiederverwendung der Arbeiten
unter Zuschreibung zum Urheber erlaubt.

Sounds vom Pool werden im Launch Option „Control Center“ bei BüroFriedrich
gespielt, von Launch Option DJs bei Konzerten und Hörsalons gemixt
und für Remix-Wettbewerbe und die Internet Distribution über die
Opsound.org Webseite zugänglich gemacht.

Arbeiten können über http://www.opsound.org/launch.html ins Sound Pool
gestellt werden.


Abgabetermin:

Aus praktischen Gründen ist es empfehlenswert, Arbeiten so bald wie möglich
ins Pool zu stellen, es können aber auch Beiträge während LAUNCH
OPTION berlin aufgespielt werden.

Zusätzlich lädt LAUNCH OPTION berlin ein, Live bei BüroFriedrich während der
Öffnungszeiten und in begeleitenden Abendveranstaltungen aufzutreten.
Wer sich vom 22-26 Juli in Berlin aufhält, ist eingeladen sich für
einen Perfomance Termin einzutragen. Wir bitte um Email-Anmeldungen
unter launch@opsound.org
Kontakt und weiterführende Informationen:

http://www.opsound.org/launch.html
launch@opsound.org

http://www.rocketshop.net
http://www.opsound.org
http://www.buerofriedrich.org
http://www.creativecommons.org


Opsound:

In der Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen Umbrüchen und Veränderungen
des Musicbusiness, kreiert Opsound (http://www.opsound.org) ein
alternatives "Vertriebs"-System für Musiker und Sound-Künstler, die
ihre Musik unter einer Urheber "linked" Lizenz oder in einem Open
Source Zusammenhang
veröffentlichen möchten. Opsound wird Sound Materialien von Künstlern im
Pool sammeln und fördert damit die Entstehung von virtuellen
Web-basierten oder auch reelen Microlabels als
Veröffentlichungsmöglichkeiten. Alle Arbeiten werden unter einer
"Creative Commons Licence" herausgebracht, welche Kopien und
Änderungen an den Beiträgen im Pool erlaubt (Creative Commons
Attribution-ShareAlike licence, mehr dazu unter
http:/www.creativecommons.org). In der zweiten Phase des Projekts
wird Opsound in den kommenden Monaten als eigenständiges Soundlabel
mit einem Schwerpunk auf experimentelle elektronische Musik fungieren.

Opsound ist ein Projekt der New Yorker Künstlerin Sal Randolph. Es ist eine
Arbeit aus einer Reihe von Arbeiten, die das Konzept eines sozialen
Gebildes als Kunstform untersuchen.Andere Projekten der letzten Zeit
waren Free Manifesta, The Free Biennial, and Free Words. Mehr
Informationen unter http://www.highlala.com



Rocket Shop:

Als Sinnbild von Fortschrittsbestrebungen fungieren Raketen und Raumschiffe
nach wie vor als Träger von hoffnungsvollen Zukunftsvisionen. Die
Kunst trägt eine ähnlich visionäre Funktion. Das Ausstellungsprojekt
Rocket Shop ist aber nicht nur an den Visionen der Kunst interessiert
sondern auch an der Rolle der Kunst als Auseinandersetzung mit dem
menschlichen Maß und Ausmaß von unbeschwertem Streben nach
technischen, gesellschaftlichen und persönlichen Utopien.

Rocket Shop wurde 2001 von den Künstlern Roger Frank und Laura Schleussner
gegründet. Bis Dezember 2002 präsentierte Rocket Shop monatliche
Ausstellungen in den Ausstellungsräumen in der Brunnenstraße 151 in
Berlin. Zur Zeit ist Rocket Shop räumlich im Orbit und führt
Projekte, oft in Zusammenarbeit mit
bgf_mitte, an verschieden Orten durch.

http://www.rocketshop.net

BüroFriedrich:

BüroFriedrich wurde im Oktober 1997 als Projektraum für zeitgenössische
Kunst in Berlin-Mitte gegründet und wird von Waling Boers geleitet.
BüroFriedrich positioniert sich als vermittelnde Institution für
zeitgenössische Kunst. Paralell zu den Ausstellungen, ist BüroFriedrich auf
die Realisation von externen Projekten orientiert. In verschiedenen
Cooperationen versucht BüroFriedrich die Basis von institutionellen
Strukturen neu zu formulieren um somit Möglichkeiten für kurzfristige
Aktivitäten zu initiieren.

Mit Open Arch präsentiert BüroFriedrich eine Serie von Austellungen in Juli
2003, die Künstler und Designer aus den Bereichen der Architektur,
Printmedien/Magazine, Kunst und Mode jeweils für fünf Tagen
in die Ausstellungsräume einlädt. Die einzelnen Kapitel sind keine
Ausstellungen im üblichen Sinne, sondern vielmehr die Realisierung
von Projekten, welche eine Interaktion mit dem Publikum fordern.
Grundidee von Open Arch ist, einen kommunikativen Raum herzustellen, in dem
der Betrachter aktiv patizipiert. Dieses Anliegen einer aktiven
Kommunikation zwischen Zuschauern und Künstlern, bzw. Produzenten,
wird durch eine Serie von Künstler-gesprächen darüberhinaus
unterstützt. In einigen Fällen
ist das Projekt sogar abhängig von der Teilnahme der Besucher.

http://www.buerofriedrich.org

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